Samstag, 22. November 2008, 03:49:25 Uhr, NZZ Online
Treffen zwischen Obama und Bill Clinton geplant
(ap) Der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain liegt nach einer Umfrage derzeit in der Wählergunst leicht vor seinem demokratischen Gegenspieler Barack Obama.
Gemäss einer am Sonntagabend veröffentlichten Erhebung des Instituts Gallup käme McCain derzeit auf 48 Prozent der Stimmen, während Obama nur 45 Prozent erreichen würde. In der vergangenen Woche hatte Obama noch einen Acht-Prozent-Vorsprung auf den Republikaner gehabt.
McCain profitierte zuletzt offensichtlich vom Nominierungsparteitag der Republikaner und den überwiegend ausgesprochen positiven Reaktionen auf seine Vizepräsidenten-Kandidatin Sarah Palin. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass es sich bei den Stimmengewinnen in der Umfrage eher um einen kurzfristigen Effekt handelt. Die Erhebung des Gallup-Instituts hat eine Irrtumswahrscheinlichkeit von zwei Prozent.
Obama will sich in dieser Woche mit dem früheren amerikanischen Präsidenten Bill Clinton treffen. Es wäre das erste Treffen unter vier Augen seit dem erbitterten Vorwahlkampf, den sich Obama und Clintons Frau Hillary bei den Demokraten geliefert hatten.
Clinton habe Obama am Donnerstag zu einem privaten Mittagessen eingeladen, als er erfahren habe, dass dieser in New York weile, erklärte Obamas Sprecher Bill Burton. Bereits im beim Nominierungsparteitag in Denver Ende August hatte Clinton Obama seine rückhaltlose Unterstützung beim Kampf um den Einzug ins Weisse Haus zugesichert.
Obama und McCain:
Streit über Wirtschaftspolitik
Dossier:
USA im Wahlkampffieber
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