Samstag, 22. November 2008, 03:06:05 Uhr, NZZ Online
Unternehmen will mehrere hundert neue Arbeitsplätze schaffen
(sda) Die deutsche Bauzubehör-Firma Würth baut in Rorschach ein Ausbildungszentrum und schafft damit mehrere hundert neue Arbeitsplätze. Gemäss der kantonalen Wirtschaftsförderung handelt es sich um eine der grössten Ansiedlungen im Kanton.
Rorschachs Stadtpräsident Thomas Müller bestätigte einen Bericht des «St.Galler Tagblatts». Der Ansiedlung seien «lange Verhandlungen» vorausgegangen.
Am Bodensee in Rorschach, zwischen dem Strandbad und dem Hauptbahnhof, plant Würth ein Verwaltungsgebäude mit Ausbildungs- und Trainingszentrum. Am Mittwoch soll das Vorhaben an einer Medienkonferenz vorgestellt werden.
Der Würth-Konzern beschäftigt weltweit 60000 Angestellte. Als Investor tritt in Rorschach die Würth-Gruppe Schweiz auf, deren Zentrale sich in Chur befindet.
Der St. Galler Wirtschaftsförderung sind seit Herbst 2007 gleich mehrere grössere Firmen-Ansiedlungen gelungen. So plant die Espros Photonics AG in Sargans den Bau einer Chip-Fabrik mit 500 Arbeitsplätzen.
Im April 2008 gab Aldi bekannt, seinen Schweizer Hauptsitz und ein regionales Verteilzentrums in Jonschwil zu bauen. 320 Personen sollen beschäftigt werden. Und Stadler Altenrhein baut eine neue Werkhalle für die Montage von Doppelstockzügen, wodurch 200 neue Arbeitsplätze entstehen.
Würth:
Erfolgsgeschichte fortgesetzt
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