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  • 21. November 2008, 21:08, NZZ Online

    Türkei will Isolationshaft für PKK-Chef Öcalan beenden

    Türkei will Isolationshaft für PKK-Chef Öcalan beenden

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    (afp) Die Türkei will die fast zehnjährige Isolationshaft des kurdischen Rebellenchefs Abdullah Öcalan beenden.
    Auf der Gefängnisinsel Imrali bei Istanbul sollten in Zukunft neben Öcalan noch fünf bis sechs weitere Häftlinge untergebracht werden, kündigte Justizminister Mehmet Ali Sahin am Freitag laut der Internetausgabe der Zeitung «Hürriyet» an. 

    Öcalan, der Gründer der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), sitzt seit seiner Festnahme vor fast zehn Jahren als einziger Häftling in Imrali ein. Vertreter der türkischen Kurden verlangen seit langem eine Verbesserung seiner Haftbedingungen. Eine Öcalan-Anwältin reagierte jedoch skeptisch. 

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    Sahin sagte vor Journalisten, auf Imrali werde derzeit ein neues Gebäude für das Wachpersonal errichtet. Zugleich werde dort eine neue Vollzugsanstalt geplant, die fünf oder sechs Häftlingen Platz bieten könne. Anschliessend werde die Regierung endgültig entscheiden. 

    Die englischsprachige Zeitung «Hürriyet Daily News» hatte gemeldet, Anlass für die Pläne seien Warnungen von Experten des Europarats gewesen, dass Öcalan unter den Folgen seiner fast zehnjährigen Einzelhaft auf Imrali leide.

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