
Hier hat der Grabarm der Phoenix Marsboden entfernt.
(Bild: NASA)
Die Marssonde Phoenix macht wieder von sich reden. Nachdem ein Kurzschluss in einem Ofen für die Untersuchung der Bodenproben aufgetreten ist, hat die NASA behutsames Vorgehen gewählt.
(ap) Die NASA sorgt sich um die Einsatzfähigkeit ihrer Marssonde «Phoenix». In einem der Öfen, in dem die mit einem
Roboterarm eingesammelten Bodenproben gebacken werden sollen, habe es beim letzten Versuch einen Kurzschluss gegeben.
Die Marserde, die die Sonde «Phoenix» eingesammelt hat, wird in spziellen Öfen erhitzt und analysiert. Die Bodenstation versetzt die Öfen jeweils in Vibration, damit die Proben zerfallen und so hineinfallen. Die Ingenieure vermuten jetzt darin die Ursache des Kurzschlusses.
Der Kurzschluss könne sich wiederholen, wenn das Gerät erneut eingeschaltet werde, sagte der Chefwissenschaftler der Mission, Peter Smith von der University of Arizona, am Mittwoch. Die Wahrscheinlichkeit dafür sei nicht abzuschätzen. Deshalb werde die nächste Probe vorsichtshalber so behandelt als ob es die letzte wäre. «Phoenix» verfügt über acht Öfen, die jeweils ein Mal benutzt werden können. Sie spielen bei der Analyse des Marsbodens eine wichtige Rolle.
Anzeige
Copyright © Neue Zürcher Zeitung AG
Alle Rechte vorbehalten. Eine Weiterverarbeitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von NZZ Online ist nicht gestattet.