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  • 2. Dezember 2008, 15:35, NZZ Online

    Deutscher Automarkt bricht ein

    Deutscher Automarkt bricht ein

    Schlechtester November seit 1989 – Opel am schlimmsten betroffen

    Widriges Wirtschaftsklima in Deutschland. Insbesondere Autobauer wie die GM-Tochter Opel sind von der Rezession betroffen. Widriges Wirtschaftsklima in Deutschland. Insbesondere Autobauer wie die GM-Tochter Opel sind von der Rezession betroffen. (Bild: Reuters)
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    Der deutsche Automarkt ist im November auf den schwächsten Wert seit 19 Jahren gefallen. Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen ging Vergleich zum Vorjahresmonat um 17,7 Prozent zurück, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Dienstag mitteilte. Ein ähnlich niedriger Novemberwert wurde zuletzt 1989 registriert.

    (ap) In den ersten elf Monaten schrumpfte der Pkw-Markt mit rund 2,86 Millionen Neuzulassungen um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Handel mit Gebrauchtwagen sank um 3,4 Prozent auf 5,66 Millionen Stück.

    Von den grossen Herstellern am schlimmsten betroffen ist die ohnehin angeschlagene Marke Opel, die im November ein Minus von rund 36 Prozent wegstecken musste. Marktführer Volkswagen verlor 18,6 Prozent, BMW büsste 21 Prozent ein, Toyota musste ein Minus von 39 Prozent verkraften. Nicht ganz so schlimm kam Audi mit minus 1,1 Prozent davon, wie auch Mercedes mit einem Rückgang von 11 Prozent.

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    Der Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) rechnet jetzt im Gesamtjahr mit dem schlechtesten Zulassungsergebnis seit der Wiedervereinigung. «Die krisenhafte Entwicklung hat sich, wie zu erwarten war, weiter verstärkt», sagte VDIK-Präsident Volker Lange. Die Politik habe viel zu lange Forderungen ignoriert, die CO2 basierte Kfz-Steuer umgehend einzuführen, abgas- und CO2-ärmere Fahrzeuge zu fördern und die Steigerung der Mobilitätskosten zu stoppen.

    . Lesen Sie mehr zum Thema CO2-Grenzwert: Minimaler Kompromiss
    Link: http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/co2-grenzwerte_eu_kritik_1.1344841.html

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