Donnerstag, 08. Januar 2009, 08:13:33 Uhr, NZZ Online
Die Anhörung des Bundesratskandidaten dauert nur fünf Minuten
(sda) Die Anhörung von Christoph Blocher durch die liberal-freisinnige Fraktion am Dienstagnachmittag hat nur gerade fünf Minuten gedauert. Dann verliess der Kandidat für die Nachfolge von Bundesrat Samuel Schmid das FDP-Sitzungszimmer.
«Man wollte mich anhören, also bin ich gekommen», sagte alt Bundesrat Blocher beim Verlassen des Zimmers. Die Liberal-Freisinnigen hätten ihm erklärt, dass er nicht wählbar sei. Er habe danach eine Erklärung abgegeben und sei gegangen, sagte Blocher ohne weiter ins Detail zu gehen.
Mit dem Zweiervorschlag habe seine Partei im Übrigen eine Konzession gemacht. Aus seiner Sicht habe der zweite SVP-Kandidat Ueli Maurer gute Wahlchancen.
Dossier:
Bundesratswahl vom 10. Dezember
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