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  • 8. Juli 2008, 17:29, NZZ Online

    Fed könnte Wall Street-Banken länger als geplant aushelfen

    Fed könnte Wall Street-Banken länger als geplant aushelfen

    Äusserungen von US-Notenbankchef Bernanke stützen Finanzmärkte

    Fed-Chef Bernanke äussert sich zur Finanzkrise. Fed-Chef Bernanke äussert sich zur Finanzkrise. (Bild: Reuters)
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    Die amerikanische Notenbank könnte den grössten Wall-Street-Banken länger als bislang geplant zusätzliche Liquidität zur Verfügung stellen. Entsprechende Äusserungen von Fed-Chef Bernanke hoben zum Börsenstart die Stimmung an den amerikanischen Aktienmärkten.

    (sda/Reuters) Die Fed prüfe derzeit mehrere Möglichkeiten, darunter auch eine Verlängerung ihrer Notfall-Versorgung mit frischem Zentralbankgeld über den Jahreswechsel hinaus, sagte Zentralbank-Chef Ben Bernanke in einer Rede am Dienstag in Arlington.

    «Verschiedene Optionen»

    «Wir beobachten derzeit die Entwicklungen an den Finanzmärkten sehr genau. Wir denken über verschiedene Optionen nach, darunter auch eine Verlängerung der Möglichkeiten für unsere direkten Geschäftspartner, zusätzlich an Geld zu kommen und zwar bis über das Jahresende hinaus. Dies gilt für den Fall, dass die ungewöhnlichen und anspruchsvollen Umstände anhalten, die derzeit die Liquiditätslage bestimmen.»

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    Die Fed hatte auf dem Höhepunkt der Finanzkrise zusätzliche Fazilitäten geschaffen, um den am Geldmarkt teilnehmenden grossen Banken im Falle eines Austrocknens dieses Marktes eine leichtere Refinanzierung bei der Notenbank zu ermöglichen.

    Rückgang des Ölpreises

    Die amerikanischen Börsen starteten als Reaktion auf die Äusserungen Bernankes am Dienstag mit Kursgewinnen in den Handel. Auch der Rückgang des Ölpreises sorgte für Zuversicht. Viele Anleger machten sich jedoch weiterhin grosse Sorgen über die Folgen der Immobilienkrise für die Finanzwirtschaft.

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