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  • 9. Juli 2008, 10:59, NZZ Online

    Yahoo-Chef wirft Microsoft Destabilisierung vor

    Yahoo-Chef wirft Microsoft Destabilisierung vor

    Neue Runde im langwierigen Übernahmekampf

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    Yahoo-Chef Jerry Yang hat das frische Interesse von Microsoft an seinem Unternehmen mit scharfen Worten zurückgewiesen. «Ich denke, dass hinter der Destabilisierung durch Microsoft immer mehr Absicht dahintersteckt».

    (sda/dpa) Yahoo-Mitbegründer Yang kritisierte Microsofts jüngste Vorstösse in einem dem «Wall Street Journal» gegebenen Interview. Microsoft hatte zuletzt mitgeteilt, doch wieder an einer Übernahme interessiert zu sein - aber erst wenn der Internet-Konzern eine neue Führung bekommt.

    Warnung vor «Firmenjäger» Icahn

    Hier deutet sich ein Schulterschluss zwischen dem Windows-Riesen und dem Yahoo-Grossaktionär Carl Icahn an, der den Verwaltungsrat austauschen will. Das Gremium soll dann Yang ablösen und den Weg für Microsoft frei machen. «Herrn Icahn und seinem Verwaltungsrat zu vertrauen, ist wirklich eine schlechte Wahl», sagte Yang. Das Milliardär hat den Ruf eines «Firmenjägers» und hatte bereits bei vielen Unternehmen für Unruhe gesorgt.

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    Microsoft hatte Yahoo erstmals Ende Januar eine Übernahme angeboten. Die Yahoo-Spitze lehnte aber sowohl das zunächst 44,6 Mrd. Dollar schwere Angebot als auch spätere höhere Offerten als zu niedrig ab.

    . Lesen Sie mehr zum Thema Microsoft: Weiterhin an Yahoo interessiert
    Link: http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/microsoft_ist_weiterhin_an_yahoo_interessiert_1.778690.html

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