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  • 5. September 2008, 17:58, NZZ Online

    Weitere Taucher an den Börsen zum Wochenschluss

    Weitere Taucher an den Börsen zum Wochenschluss

    Steigende Arbeitslosigkeit in USA schürt Konjunkturängste

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    Ernüchterung auf den Aktienmärkten zum Wochenschluss: Die massiven Kursverluste haben sich am Freitag unter dem Eindruck von schlechten Arbeitsmarktzahlen in den USA verlängert. Der Swiss Market Index (SMI) fiel erstmals seit zehn Tagen wieder unter die Marke von 7.000 Punkten.

    (AP) Der bei den Börsianern als schwacher Monat geltende September hat standesgemäss begonnen. Der Schweizer Blue-Chip-Index SMI verlor in der ersten Septemberwoche 3,6 Prozent. Am Freitagabend wurden noch 6.976,59 Punkte notiert. Gegenüber dem Vortag entsprach dies einer Einbusse von 1,53 Prozent.

    Einen noch stärkeren Absturz verhinderte das Schwergewicht Nestle, das als einziger SMI-Titel leicht zulegte. Der breiter gefasste Swiss Performance Index (SPI) ging um 1,49 Prozent auf 5.857,78 Punkte zurück. Den neu geschürten Konjunkturängsten zollte unter den Blue Chips der Luxusgüterkonzern Richemont am meisten Tribut; seine Aktie büsste 4,6 Prozent ein.

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    Verluste von über vier Prozent setzte es auch für Julius Bär, Swatch und Syngenta ab. Der Personalvermittler Adecco gehörte nach Bekanntgabe der steigenden Arbeitslosenzahlen in den USA mit einem Minus von 3,9 Prozent ebenfalls zu den grössten Verlierern. Im Handel richtete sich das Augenmerk vor allem auch auf die Spezialchemiekonzerne Clariant und Ciba. Nach der überraschenden Ankündigung des CEO-Wechsels fiel die Clariant-Aktie vorübergehend um mehr als sechs Prozent in den Keller. Zum Handelsschluss betrug das Minus noch 1,7 Prozent.

    Der abrupte Chefwechsel löste bei den Anlegern auch Fantasien über die Zukunft des Konkurrenten Ciba aus. Ein eigentliches Feuerwerk trieb die Aktie bis auf knapp 13 Prozent in die Höhe. Der Titel ging mit einem Tagesgewinn von 10,3 Prozent aus dem Handel.

    Aktienkurse global auf Talfahrt

    Die Aktienkurse waren rund um den Globus auf Talfahrt. Frankfurt und Paris gerieten mit Einbussen von rund zweieinhalb Prozent noch stärker unter die Räder als Zürich. London war mit 2,3 Prozent im Minus. Nach dem Kursrutsch von drei Prozent am Donnerstag zeichnete sich an der Wall Street auch am Freitag keine Trendumkehr ab: Der Dow Jones Index lag am späten Vormittag 0,8 Prozent tiefer als am Vorabend. Belastet wurde der Markt durch den Anstieg der Arbeitslosenquote im August von 5,7 auf 6,1 Prozent.

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