Dienstag, 02. Dezember 2008, 22:03:36 Uhr, NZZ Online
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(Agenturmeldung)
NEW YORK (AWP International) - Die US-Börsen sind am Freitag nach schlechten Arbeitsmarktdaten etwas schwächer in den Handel gestartet. Die Arbeitslosenquote ist im August überraschend stark gestiegen, auch die Stundenlöhne sind etwas deutlicher gestiegen als erwartet. Unterdessen ist die Beschäftigtenzahl stärker als erwartet zurückgegangen und auch die Vormonate wurden kräftig revidiert. Allerdings waren die Börsen am Vortag bereits deutlich unter...
NEW YORK (AWP International) - Die US-Börsen sind am Freitag nach schlechten Arbeitsmarktdaten etwas schwächer in den Handel gestartet. Die Arbeitslosenquote ist im August überraschend stark gestiegen, auch die Stundenlöhne sind etwas deutlicher gestiegen als erwartet. Unterdessen ist die Beschäftigtenzahl stärker als erwartet zurückgegangen und auch die Vormonate wurden kräftig revidiert. Allerdings waren die Börsen am Vortag bereits deutlich unter Druck geraten, als einige Indikatoren bereits enttäuschende Daten befürchten liessen.
Der Dow Jones Industrial fiel um 0,37 Prozent auf 11.146,71. Der marktbreite S&P-500-Index verlor 0,40 Prozent auf 1.231,90 Punkte. An der NASDAQ gab der Composite-Index 0,60 Prozent auf 2.245,42 Punkte ab. Der NASDAQ 100 fiel um 0,59 Prozent auf 1.764,23 Punkte.
Insbesondere Analystenkommentare sorgten für Bewegung bei den entsprechenden Titeln. So verloren Merrill Lynch 3,17 Prozent auf 25,38 Dollar. Goldman Sachs hat die Aktien des Konkurrenten von "Neutral" auf "Sell" abgestuft, auf die "Conviction Sell List" gesetzt und das Kursziel von 28,50 Dollar auf 22,00 Dollar reduziert. Die Analysten rechnen bei der angeschlagenen Investmentbank mit weiteren Abschreibungen.
Auch American International Group (AIG) litten unter einer negativen Studie. Händlern zufolge hat Morgan Stanley die Einschätzung für den Versicherer von "Overweight" auf "Equal-Weight" gesenkt. Die Titel fielen daraufhin um 1,08 Prozent auf 20,99 Dollar. Für Aktien des Chipherstellers Advanced Micro Devices (AMD) ging es um 3,94 Prozent auf 5,61 Dollar nach unten. Merrill Lynch hat die Titel von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft.
Unterdessen legten National Semiconductor Zahlen für das erste Geschäftsquartal vor. Mit einem Gewinn von 0,33 Dollar je Aktie verfehlte der Halbleiterhersteller die Markterwartungen von 0,34 Dollar knapp. Die Titel gewannen nach ersten Verlusten dennoch 1,03 Prozent auf 19,67 Dollar.
Pfizer verloren 0,16 Prozent auf 18,64 Dollar. In einer Studie mit dem von Pfizer und Ligand Pharmaceuticals entwickelten Osteoporose-Mittel Fablyn sind der FDA zufolge mehr Patienten gestorben als in der Placebo-Vergleichsgruppe. Ein Beraterausschuss der FDA will am Montag über das Mittel mit dem Wirkstoff Lasofoxifene beraten, heisst es auf der Internetseite der Behörde./dr/fn