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  • Agenturmeldung

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    Markt und Börse: 5. September 2008, 07:37,  AWP

    BÖRSENÜBERBLICK INTERNATIONAL

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    FRANKFURT (AWP International)

    ------------------------------------------------------------------------------- AKTIEN ------------------------------------------------------------------------------- DEUTSCHLAND: - SCHWACH - Belastet von sehr schwachen Vorgaben und einer weiter hohen Unsicherheit an den internationalen Börsen werden die deutschen Aktienindizes am Freitag erneut schwach erwartet. Finspreads taxierte den DAX am Morgen bei 6.200 Zählern um 1,25 Prozent unter dem Vortagesschluss. Am vergangenen Freitag hatte der deutsche Leitindex noch bei 6.422 Zählern geschlossen. Die Börsianer liessen sich weiter von der schwachen Kursentwicklung an den US-Börsen und den asiatischen Märkten beeindrucken und vor dem wichtigen US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag dürften sich die meisten deutlich zurückhalten, sagten Händler. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones stand am Morgen 121 Punkte unter seinem Niveau zum Xetra-Schluss vom Vortag, die asiatischen Börsen tendierten sehr schwach. USA: - SEHR SCHWACH - Die US-Börsen haben am Donnerstag belastet von Sorgen über die Lage am Arbeitsmarkt sehr schwach geschlossen. In der abgelaufenen Woche sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend gestiegen. Zudem meldete der Arbeitsmarkt-Dienstleister ADP einen abermaligen Beschäftigungsrückgang im Privatsektor. "Nun machen sich Anleger ihre Gedanken über die monatlichen Arbeitsmarktdaten am morgigen Freitag", sagte Händler Dave Rovelli von Canaccord Adams. Ein überraschend stark gestiegener ISM-Einkaufsmanagerindex konnte die Stimmung nicht heben. JAPAN: - SEHR SCHWACH - Nach dem Ausverkauf an der Wall Street haben die japanischen Aktien am Freitag sehr schwach tendiert. Der Nikkei-225-Index verlor zuletzt 2,77 Prozent. DAX 6.279,57 -2,91% XDAX 6.228,56 -3,77% EuroSTOXX 50 3.274,82 -2,79% Stoxx50 2.811,93 -2,49% DJIA 11.188,23 -2,99% S&P 500 1.236,83 -2,99% NASDAQ 100 1.774,78 -3,18% Nikkei 225 12.210,18 -2,77% (7:15 Uhr) ------------------------------------------------------------------------------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL ------------------------------------------------------------------------------- RENTEN: - FREUNDLICH - Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Freitag vor dem Hintergrund der freundlichen Verfassung am US-Rentenmarkt mit einer gut behaupteten Tendenz. "Heute dreht sich alles um die US-Arbeitsmarktdaten", schreiben die Experten der HSH Nordbank im Morgenkommentar. Der Beschäftigungsabbau dürfte sich gegenüber den Vormonaten noch beschleunigen, was sich auch in einem Anstieg der Arbeitslosenquote niederschlagen sollte. Die Erwartungen seien pessimistisch. Den richtungweisenden Euro-Bund-Future sehen die Experten im Tagesverlauf zwischen 114,17 und 115,49 Punkten. Die US-Anleihen hatten wegen der anhaltenden Aktienmarktschwäche am Vortag Kursgewinne verzeichnet. Bund-Future 115,14 +0,62% T-Note-Future 118,22 +0,25% T-Bond-Future 120,42 +0,40% DEVISEN: - VERLUSTE - Der Kurs des Euro ist am Freitagmorgen weiter gefallen. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,4294 US-Dollar. Am Donnerstagabend wurden noch nach einem überraschend stark gestiegenen ISM-Index 1,4338 Dollar bezahlt - damit war die Gemeinschaftswährung auf den tiefsten Stand seit Anfang des Jahres gefallen. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,4488 (Mittwoch: 1,4441) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete 0,6902 (0,6925) Euro. (Alle Kurse 7:15 Uhr) Euro/USD 1,4294 +0,34% USD/Yen 106,58 +0,05% Euro/Yen 152,36 +0,41% ROHÖL - NAHEZU UNVERÄNDERT - Die Ölpreise haben sich am Freitagmorgen kaum verändert. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober 107,77 Dollar und damit elf Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent lag bei 106,36 Dollar - das waren sechs Cent mehr als am Donnerstag. WTI (NYMEX) 107,77 -0,11 USD (7:15 Uhr) ------------------------------------------------------------------------------- PRESSESCHAU ------------------------------------------------------------------------------- - Münchener-Rück-Tochter Munich Re America hofft auf steigende Nachfrage, FTD S. 20; - EdF kommt bei British Energy-Übernahme voran - Erste Ergebnisse aus Gesprächen mit Grossaktionären, FT S. 13, FTD S. 3; - Tata prüft Börsengang der Stahlsparte, FT S. 18; FTD S. 3; - Boston Consulting Group soll bei Dresdner Bank-Integration federführend beraten, HB S. 26; - CDB-Gebot für Dresdner Bank scheiterte an Abstimmungsproblemen bei Chinesen, Regierung vorsichtiger bei neuen Investitionen im Ausland, FT S. 15, FTD S.20; - Merrill Lynch stoppt Verkauf fauler Kredite an koreanischen Investor, FT S. 15, FTD S. 23; - Finanzinvestoren prüfen Kauf der Immobiliengesellschaft TLG, FTD S. 23; - Hertie eröffnet trotz Insolvenzverfahren neue Filiale, HB S. 13; - Kunert verweigert Bonus-Zahlung an US-Berater, HB S. 17; - Dell will Computerfabriken weltweit verkaufen, WSJ Online-Ausgabe - Hainan Airlines und British Airways an Brussels Airlines interessiert, SZ S. 27; - Unternehmen reichen Klagen gegen Eingliederungsbeitrag ein, FAZ S. 13; - Air France könnte mittelfristig Alitalia-Mehrheit übernehmen, La Tribune -------------------------------------------------------------------------------

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