Samstag, 06. September 2008, 03:58:40 Uhr, NZZ Online
Ölpreis zwingt mehr Airlines zur Aufgabe als nach dem September 2001
(sda/afp) In den ersten sechs Monaten des Jahres hat der Internationale Luftverkehrsverband (IATA) 25 Airlines aus seinem Mitgliedsfonds für Entschädigungsleistungen an Passagiere entlassen, sagte ein IATA-Sprecher am Dienstag in Genf.
Im Verband IATA sind insgesamt rund 240 Fluggesellschaften zusammengeschlossen. Die meisten von ihnen beteiligen sich an einem Fonds, aus dem im Falle einer Pleite betroffene Passagiere entschädigt werden. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hatten nach IATA-Angaben lediglich 8 Fluggesellschaften aufgeben müssen, darunter die Swissair und Sabena.
Aufgeben oder Insolvenz anmelden mussten laut IATA Fluggesellschaften in allen Grössen und in allen Regionen der Welt. Die Liste reicht von Cameroun Airlines bis zum britischen Geschäftsreisen-Anbieter Silverjet, der ausschliesslich Business-Flüge anbot. Der internationale Luftverkehrsverband rechnet mit weiteren Pleiten in den kommenden Monaten.
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