Donnerstag, 08. Januar 2009, 09:09:06 Uhr, NZZ Online
Deutliche Absatz-Einbrüche bei Ford und Toyota
(ap) Der Autoabsatz in den USA ist im November offenbar deutlich eingebrochen. Ford gab am Dienstag bekannt, dass 30% weniger PKW verkauft worden seien als in der Vorjahresperiode. Bei Toyota ging der Absatz trotz einer Verlängerung einer Null-Prozent-Finanzierung um 34% zurück. Die am Dienstag bekanntgegebenen Zahlen der beiden Unternehmen deuteten auf einen branchenweiten deutlichen Rückgang angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise in den USA hin.
Ford und die anderen angeschlagenen amerikanischen Autobauer General Motors (GM) und Chrysler unternehmen in dieser Woche einen neuen Anlauf, an Staatsgelder von 25 Milliarden Dollar zu kommen, um ihr Überleben zu sichern.
Vor 14 Tagen waren sie von den Abgeordneten abgewiesen worden, weil sie keine konkreten Vorschläge für die Sanierung vorweisen konnten.
Im Oktober wurden in den USA 10,6 Millionen Fahrzeuge verkauft, das war der schlechteste Wert seit mehr als 25 Jahren und lag deutlich unter den 16 Millionen Fahrzeugen im Oktober 2007, wie das Marktforschungsunternehmen Autodata mitteilte.
Viele Analytiker hatten mit Blick auf die umfangreichen Werbe- und Verkaufsaktionen und dem zurückgehenden Benzinpreis mit etwas besseren Zahlen im November gerechnet.
Deutschland:
Automarkt bricht ein
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