Donnerstag, 08. Januar 2009, 18:39:41 Uhr, NZZ Online
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(Agenturmeldung)
Atletico Madrid muss das Champions-League-Spiel gegen PSV Eindhoven am kommenden Mittwoch vor leeren Rängen austragen. Dies entschied der Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne auf Grund der Ausschreitungen beim Heimspiel Atleticos am 1. Oktober gegen Olympique Marseille (2:1). Das Gericht wies den Einspruch der Spanier gegen den Entscheid der UEFA teilweise zurück. Allerdings liess es der CAS bei einem Spiel ohne Publikum bewenden; von der Sperre für eine zweite...
Atletico Madrid muss das Champions-League-Spiel gegen PSV Eindhoven am kommenden Mittwoch vor leeren Rängen austragen.
Dies entschied der Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne auf Grund der Ausschreitungen beim Heimspiel Atleticos am 1. Oktober gegen Olympique Marseille (2:1). Das Gericht wies den Einspruch der Spanier gegen den Entscheid der UEFA teilweise zurück. Allerdings liess es der CAS bei einem Spiel ohne Publikum bewenden; von der Sperre für eine zweite Partie, die auf Bewährung ausgesprochen worden war, wurde abgesehen. Halbiert hat der CAS zudem die von der UEFA verhängte Busse von ursprünglich 150 000 auf 75 000 Euro.
Das Gericht begründete den Entscheid damit, dass es im Madrider Vicente-Calderon-Stadion schwere Sicherheitsmängel gegeben habe, die den Ausbruch von Fan-Ausschreitungen ermöglicht hätten. Der Vorwurf der UEFA, wonach es in der Partie Atletico gegen Marseille auch zu rassistischen Zwischenfällen gekommen sei, habe jedoch nicht eindeutig bewiesen werden können.