Freitag, 21. November 2008, 20:12:07 Uhr, NZZ Online
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(Agenturmeldung)
Russlands Handballerinnen besiegten im Olympia-Halbfinal die Ungarinnen 22:20. Seit der EM-Niederlage 2006 und der erfolgreichen Revanche im WM-Final vor einem Jahr treffen die Russinnen zum dritten Mal in Serie in einem Endspiel auf Norwegen, das gegen Südkorea 29:28 gewann. Die Skandinavierinnen setzten sich gegen den Olympia-Finalisten von 2004 dank eines umstrittenen Treffers von Gro Hammerseng in letzter Sekunde durch. Nach der Schlusssirene wurde minutenlang diskutiert. Die...
Russlands Handballerinnen besiegten im Olympia-Halbfinal die Ungarinnen 22:20. Seit der EM-Niederlage 2006 und der erfolgreichen Revanche im WM-Final vor einem Jahr treffen die Russinnen zum dritten Mal in Serie in einem Endspiel auf Norwegen, das gegen Südkorea 29:28 gewann.
Die Skandinavierinnen setzten sich gegen den Olympia-Finalisten von 2004 dank eines umstrittenen Treffers von Gro Hammerseng in letzter Sekunde durch. Nach der Schlusssirene wurde minutenlang diskutiert. Die protestierenden Spielerinnen blieben lange auf den Bänken sitzen und verliessen die Halle erst auf Druck der Offiziellen.
Nach dem Studium der TV-Bilder vertrat die südkoreanische Delegation die Ansicht, dass der Ball die Torlinie erst nach Ablauf der Spielzeit überquert habe. Der Protest der Südkoreanerinnen wurde allerdings vom Weltverband IHF mit der Begründung abgelehnt, dass es sich um einen Tatsachenentscheid gehandelt habe.