Donnerstag, 08. Januar 2009, 19:08:51 Uhr, NZZ Online
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(Agenturmeldung)
Patty Schnyder (WTA 16) ist beim Turnier in New Haven (USA) in der 2. Runde ausgeschieden. Die als Nummer 5 gesetzte Baselbieterin verlor gegen die Französin Amélie Mauresmo (WTA 33) nach einem hart umkämpften Spiel 4:6, 6:3, 6:7 (6:8). Auch Timea Bacsinszky ist die Hauptprobe für das US Open von nächster Woche misslungen. Sie unterlag der Spanierin Carla Suarez Navarro in der Startrunde von Forest Hills (USA) 4:6, 6:7 (5:7). Vor allem im dritten Satz lieferten...
Patty Schnyder (WTA 16) ist beim Turnier in New Haven (USA) in der 2. Runde ausgeschieden. Die als Nummer 5 gesetzte Baselbieterin verlor gegen die Französin Amélie Mauresmo (WTA 33) nach einem hart umkämpften Spiel 4:6, 6:3, 6:7 (6:8).
Auch Timea Bacsinszky ist die Hauptprobe für das US Open von nächster Woche misslungen. Sie unterlag der Spanierin Carla Suarez Navarro in der Startrunde von Forest Hills (USA) 4:6, 6:7 (5:7).
Vor allem im dritten Satz lieferten sich Schnyder und Mauresmo ein Duell, das Hin und Her wogte. Je dreimal nahmen die beiden 29-Jährigen ihrer Gegnerin den Aufschlag ab. Die logische Folge war das Tiebreak, in dem Schnyder einen Matchball vergab, aber letztlich doch als Verliererin vom Platz musste. Erstmals drehte die Partie Anfang des zweiten Satzes, als Schnyder nach einem 0:40-Rückstand im ersten Game (bei eigenem Aufschlag) zurückkehrte, 3:0 in Führung ging und den Durchgang souverän nach Hause brachte.
Schnyder setzte mit dem frühen Ausscheiden ihre Serie von mässigen Auftritten in New Haven fort. In den letzten beiden Jahren war die Schweizer Nummer 1 jeweils bereits in der Startrunde gescheitert. Auch die Bilanz in diesem Sommer ist bescheiden: Seit dem French Open erreichte Schnyder an sechs Turnieren nur noch einmal (in Stanford) die Viertelfinals.
Gegen Mauresmo hatte Schnyder das einzige Aufeinandertreffen in dieser Saison im Vierltefinal von Gold Coast in zwei Sätzen gewonnen. Im Head-to-Head führt die Französin nun mit 13:6-Siegen.
Auch Bacsinszky (WTA 59), die erstmals in ihrer Karriere auf die sieben Positionen besser klassierte Suarez Navarro traf, blickt auf eine bisher durchzogene Sommersaison zurück. Nach ihrer Halbfinal-Qualifikation in Strassburg im Mai gewann die 19-jährige Lausannerin in sechs Turnieren nie mehr als eine Partie, dreimal scheiterte sie bereits in der Startrunde.