Donnerstag, 04. Dezember 2008, 07:59:13 Uhr, NZZ Online
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(Agenturmeldung)
Ein Blick in die Statistiken des internationalen Leichtathletik-Verbandes bringt Erstaunliches zu Tage. Der Berner 5000-m-Läufer Philipp Bandi ist demnach 1993, im Alter von 16 Jahren, bereits 3:42,23 Minuten über 1500 m gelaufen - zwei Sekunden schneller als der aktuelle Schweizer Meister. Des Rätsels Lösung: Die Statistiker haben aus zwei Philipp(e) Bandi einen gemacht. Der Zürcher Philippe Bandi ist sieben Jahre älter als der in Peking im Einsatz stehende...
Ein Blick in die Statistiken des internationalen Leichtathletik-Verbandes bringt Erstaunliches zu Tage. Der Berner 5000-m-Läufer Philipp Bandi ist demnach 1993, im Alter von 16 Jahren, bereits 3:42,23 Minuten über 1500 m gelaufen - zwei Sekunden schneller als der aktuelle Schweizer Meister.
Des Rätsels Lösung: Die Statistiker haben aus zwei Philipp(e) Bandi einen gemacht. Der Zürcher Philippe Bandi ist sieben Jahre älter als der in Peking im Einsatz stehende Berner Philipp Bandi. Ersterer war über Jahre einer der besten Schweizer 1500-m-Läufer. Er qualifizierte sich 2003 für die Hallen-WM in Birmingham.
Aus dem Lautsprecher schallte "Happy Birthday", obwohl es dafür eigentlich noch anderthalb Stunden zu früh war: Usain Bolt, der schnellste Mann der Welt auf zwei Füssen, wird am Donnerstag 22-jährig. Ein einst noch schnellerer Sportler, allerdings auf zwei Ski, feiert gleichzeitig ebenfalls Geburtstag, und dazu noch einen runden: Abfahrtsolympiasieger Bernhard Russi wird 60.
Mit Kampfrichter Thomas Kläy stand im Taekwondo-Turnier am Starttag mehrfach ein zweiter Schweizer nebst der Athletin Manuela Bezzola auf der Matte. Kläys Tochter Nina hatte im Januar am europäischen Qualifikationsturnier in Istanbul das Olympia-Ticket im Limit bis 67 kg knapp verpasst. Neben der Matte wirkt in Peking mit René Bundeli ein weiterer Seeländer als Wettkampfleiter und damit "Vorgesetzter" von Thomas Kläy.
Hacker haben vor und nach dem 0:3 der brasilianischen Fussballer gegen Argentinien die Internetseite des nationalen olympischen Komitees Brasiliens lahmgelegt. Sie platzierten Schlagzeilen wie "Brasilien stinkt bei diesen Spielen" auf dem Portal. Der Ärger gründet in der allgemein schlechten Bilanz der Südamerikaner. Während Stunden war die Site offline.
Mit etwa 1,2 Milliarden Fernsehzuschauern weltweit hat die Eröffnungsfeier der Sommerspiele in Peking einen olympischen Rekord aufgestellt. Allein in China hätten 842 Millionen Menschen eingeschaltet, sagte IOC-Marketingdirektor Timo Lumme am Mittwoch.