Donnerstag, 21. August 2008, 22:26:39 Uhr, NZZ Online
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(Agenturmeldung)
Barcelona verweigert dem Brasilianer Ronaldinho die Freigabe für das olympische Fussballturnier in Peking. Der 29-Jährige wurde am Montag in das Aufgebot des Seleçao-Trainers Dunga berufen. Ronaldinho habe am nächsten Montag zu ersten Trainingseinheit zu erscheinen, hiess es in einer Mitteilung auf des Vereins. Die Olympischen Spiele gehörten nicht zum FIFA-Kalender und deswegen müsse der Klub die Spieler nicht freistellen. In den vergangenen Wochen habe...
Barcelona verweigert dem Brasilianer Ronaldinho die Freigabe für das olympische Fussballturnier in Peking. Der 29-Jährige wurde am Montag in das Aufgebot des Seleçao-Trainers Dunga berufen.
Ronaldinho habe am nächsten Montag zu ersten Trainingseinheit zu erscheinen, hiess es in einer Mitteilung auf des Vereins. Die Olympischen Spiele gehörten nicht zum FIFA-Kalender und deswegen müsse der Klub die Spieler nicht freistellen. In den vergangenen Wochen habe Sportdirektor Txiki Begiristain zudem betont, dass es Ziel des Vereins sei, mit der maximalen Anzahl von Spielern in die Champions-League-Qualifikation zu gehen.
Ronaldinho hatte sich vor wenigen Wochen noch sicher gezeigt, dass er bei Olympia dabei sein kann. Der zweimalige Weltfussballer, der zuletzt an einer langwierigen Oberschenkelverletzung laborierte, steht allerdings auf der Abschussliste des neuen Barca-Trainers Josep Guardiola. Aus dem Interesse von Italiens Spitzenklub AC Mailand und des englischen Premier-League-Klubs Manchester City an dem Weltmeister von 2002 ist aber noch nichts Konkretes geworden.