Donnerstag, 04. Dezember 2008, 08:07:11 Uhr, NZZ Online
Duell der jamaicanischen Sprinter am Golden-League-Meeting in Brüssel
(si) Asafa Powell, der in Peking versagt hatte, zuletzt am Dienstag in Lausanne mit der zweitbesten Leistung aller Zeiten (9,72) jedoch beeindrucken konnte, kam deutlich besser vom Start weg. Dem Finish des 1,96 m grossen Weltrekordhalters (9,69) war er schliesslich aber nicht gewachsen.
Bolt entschied somit auch sein drittes Rennen nach Peking für sich, nachdem er zuvor bereits in Zürich (100 m in 9,83) und in Lausanne (200 min 19,63) triumphiert hatte. Die 9,77 von Brüssel sind angesichts der schwierigen Verhältnisse erneut ein hervorragender Wert: Es herrschte ein Gegenwind von 0,9 m pro Sekunde, und gelaufen wurde auf einer regennassen Piste und bei kühler Witterung.
Obwohl die jamaicanische Hürdensprinterin Delloreen Ennis-London gemäss der Online-Ausgabe von «Sports Illustrated" per Post verbotene Substanzen erhalten hat und unter Dopingverdacht steht, durfte sie in Brüssel starten. Nun siegte Ennis-London auch hier, nachdem sie die Ziellinie bereits am Dienstag in Lausanne als Erste überquert hatte.
Analyse:
Jamaicanischer Abnützungskampf
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