Donnerstag, 21. August 2008, 22:32:01 Uhr, NZZ Online
Aus Schweizer Sammlung nach 130 Jahren aufgetaucht
(sda/dpa) Drei Zeichnungen des spanischen Malers Francisco Goya sind in London für vier Millionen Pfund (über 8 Millionen Franken) versteigert worden. Die Werke, die 130 Jahre lang als vermisst galten, erreichten dabei einen doppelt so hohen Preis wie erwartet, teilte das Auktionshaus Christie's mit.
Am meisten brachte mit 2,28 Millionen Pfund die Zeichnung «Bajar riñendo» ein – nach Angaben von Christie's ein Weltrekordpreis für eine Arbeit auf Papier des spanischen Meisters (1746-1828).
Die drei Werke, neben «Bajar riñendo» zählen «Constable Lampiños stitched into a dead horse» und «Repentance» dazu, stammen aus Goyas Skizzenbuch. Sie waren 1877 zusammen mit rund 100 anderen Zeichnungen in Paris versteigert worden. Seitdem war unklar, wo sie verblieben waren. Die Werke wurden schliesslich in einer privaten Schweizer Sammlung entdeckt. Die Besitzer hatten das Auktionshaus kontaktiert.
Leser-Kommentare: 0 Beiträge