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  • 21. August 2008, 19:52, NZZ Online

    Unterirdischer See führte zu Murgang in Münster

    Unterirdischer See führte zu Murgang in Münster

    Situation gegenwärtig unter Kontrolle – Aufräumarbeiten im Gang

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    Es war ein unterirdischer Gletschersee, der am Donnerstag in der Gommer Gemeinde Münster zu einem Murgang geführt hatte. Dies haben erste Abklärungen am Freitag ergeben. Der Murgang hat den Münstigerbach über die Ufer treten lassen und zu Schäden an Gebäuden und Fahrzeugen geführt.

    (ap) Ein unterirdischer See unter der Decke des Münstigergletschers hat den Murgang vom Donnerstagnachmittag im Walliser Dorf Münster ausgelöst. Am Freitag war die Situation vorerst unter Kontrolle und die Aufräumarbeiten liefen auf Hochtouren.

    Erkundungsflug über dem Gletscher

    Die verantwortlichen Behörden führten am Freitagmorgen einen Erkundungsflug über dem Münstigergletscher durch, um die Herkunft der Geröll- und Schlammlawine zu klären, die im Dorf grossen Sachschaden angerichtet hatte.

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    Gemäss Charly Wuilloud, Chef der Dienststelle für Naturgefahren, bildete sich unter der Gletscherdecke ein unterirdischer See, wie die Walliser Kantonspolizei mitteilte. Dieser unterirdische See sei am Donnerstagnachmittag ausgebrochen, was dazu geführt habe, dass der Münstigerbach über die Ufer getreten sei.

    Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren

    Die Situation sei zur Zeit unter Kontrolle, gaben die Behörden am Freitagmorgen bekannt. In Münster liefen derweil die Aufräumarbeiten auf Hochtouren. Das Bachbett wurde mit schweren Maschinen von Geröll und Steinen befreit. Der Murgang hatte in Münster mehrere Gebäude beschädigt und drei parkierte Autos mitgerissen. Auch die Kantonsstrasse wurde verschüttet, konnte aber noch am Donnerstag wieder geräumt werden.

     

     

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