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  • 18. Mai 2008, 09:17, NZZ Online

    USA sehen von Ölförderung in Naturschutzgebiet ab

    USA sehen von Ölförderung in Naturschutzgebiet ab

    Pläne für Feuchtgebiet in Alaska auf Eis gelegt

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    Die amerikanische Regierung will entgegen früheren Plänen nun doch auf die Öl- und Gasförderung in einem ökologisch sensiblen Feuchtgebiet in Alaska verzichten. Mitgespielt bei diesem Entscheid haben auch praktische Gründe. Umweltschützer zeigen sich erleichtert.

    (sda/Reuters) Die zuständige Behörde hat für das Gebiet nördlich und östlich des Teshekpuk-See ein Verpachtungs-Moratorium vorgeschlagen, wie das US-Innenministerium mitteilte. Der Entscheid berücksichtige auch praktische Erwägungen. So sei die Region mehr als 100 Kilometer von Einrichtungen der Ölindustrie entfernt und eine Erschliessung des Gebiets in der näheren Zukunft nicht zu erwarten.

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    Das Gebiet mit einer Grösse von etwa 1750 Quadratkilometern gilt als reich an Öl- und Gasvorkommen. Zudem ist das Gebiet auch Lebensraum für Zugvögel und Rentiere.

    Noch vor zwei Jahren hatte sich die Bundesregierung entschlossen gezeigt, Gelände an Ölbohrfirmen zu verpachten. Eine Klage von Umweltschützern und Einheimischen erzwang jedoch Ende 2006 eine Überprüfung der Pläne.

     

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    Leserkommentare ein- und ausblenden Leser-Kommentare: 1 Beiträge
    • Frank Columbo (18. Mai 2008, 14:16)

      Pläne ... in Alaska auf Eis gelegt

      Na ja, das braucht wenigstens keine künstliche, energiefressende Kühlung. Und da gibt's noch Leute, die am Umweltbewusstsein der Yanks zweifeln.
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