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  • 21. August 2008, 10:13, NZZ Online

    Continental und Schaeffler einigen sich

    Continental und Schaeffler einigen sich

    Übernahmekampf beendet - Schaeffler wird Grossaktionär beim Autozulieferer

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    Die Übernahmeschlacht zwischen Schaeffler und dem Autozulieferer Continental ist beendet. Nach weitreichenden Zusicherungen des Herzogenauracher Familienunternehmens gab der grössere DAX-Konzern seinen Widerstand gegen den milliardenschweren Einstieg von Schaeffler auf.

    (sda/dpa/ap) Im seit Wochen dauernden Übernahmekampf um den deutschen Autozulieferer Continental einigen sich die beiden Kontrahenten friedlich. Conti und die fränkische Schaeffler-Gruppe vereinbarten ein umfangreiches Gesamtpaket.

    Conti-Chef Chef Manfred Wennemer tritt zurück. Die Einigung nach intensiven Verhandlungen in den vergangenen Tagen sieht vor, dass die Schaeffler-Gruppe ihr bisheriges Übernahmeangebot von 70.12 Euro pro Aktie auf 75 Euro pro Aktie erhöht.

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    Zunächst nur Minderheitsbeteilgung

    Zudem sagte das wesentlich kleinere Familienunternehmen zu, das Engagement bei Conti innerhalb der nächsten vier Jahre auf eine Minderheitsbeteiligung von bis zu 49,99% zu beschränken. Schaeffler hält bereits 8% an Conti und hat nach eigenen Angaben über Finanzgeschäfte Zugriff auf weitere 28 Prozent.

    Conti sprach von einem «akzeptablen Gesamtpaket». Das erhöhte Angebot der Schaeffler-Gruppe entspreche einem zusätzlichen Betrag von rund 800 Mio. Euro für die Aktionäre.

     

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